Ein richtig sinniger Kreislauf entsteht tatsächlich erst dann, wenn ich es hin bekomme, uns komplett aus unserem zukünftigen Garten zu ernähren. Doch das stellt mich vor 2 Probleme:

1. Ein solcher Gemüsegarten braucht gerade in diesen Breitengraden unglaublich viel Wasser.
2. Was hier noch schneller wächst als das Gemüse ist das Unkraut. Wie soll ich dem je Herr bzw. Frau werden.

Also habe ich mich auch für dieses Problem auf die Suche begeben. Der große Vorteil an Mallorca ist, das hier oft bis zu dreimal pro Jahr geerntet wird, wo in Deutschland nur eine Ernte ansteht.

Das Obst und Gemüse nimmt hier Größe an, die man in Deutschland nicht kennt. Meine Paprika, die ich hier kaufe sind oft so groß, das eine gefüllt für die ganze Familie reicht.

Bei meiner Recherche bin ich auf einen Mann und einen Film gestoßen. Dieser ist leider nur auf Englisch verfügbar, aber er ist auf alle Fälle sehenswert, weshalb ich ihn hier unbedingt einbinden muss.

Ein Sache ist dabei so logisch, das man selber drauf kommen könnte:

Alle Lebewesen auf der Erde haben eine Haut, die sie vor Austrocknung schützt, nur unsere Gärten und Äcker legen wir offen und wundern uns.

Das Geheimnis liegt also hauptsächlich im Abdecken damit die Erde nicht austrocknet und dazu das Unkraut keine Chance hat. Das klingt sehr logisch. Allerdings habe ich versucht, hier auf Mallorca sogenannte Holzschnitzel zu bekommen, sehr schwierig.
Aber als Abdeckung geht auch Stroh und das ist in ausreichenden Mengen vorhanden. Ich brenne darauf, das auszuprobieren. Trotz allem wird meine nächste Anschaffung ein Gartenhäcksler sein. Mit dem lässt sich dann der Mulch ganz einfach selber herstellen.

Bei meiner Recherche bin ich auf Permakulturgärten gestossen und das ist ein sehr interessantes Thema, welches ich auf jeden Fall noch weiter vertiefen möchte.
Permakultur bedeutet, nicht ein ganzes Beet nur mit einer Sorte zu pflanzen, sondern die Pflanzen zu mischen, damit sie voneinander profitieren können. Permakultur bedeutet auch, sich sein Grundstück genau anzusehen, am Besten ein ganzes Jahr lang, um herauszufinden, welche Stellen im Garten z.B. oft heftigen Winden ausgesetzt sind, um genau davor Hecken zu pflanzen.
Es ist eng verbunden mit Terra Preta und genauen Bodenanalysen, um dem Boden auf natürliche Art und Weise das zurück zu geben, was jahrelang ausgewaschen wurde.

Laut Wikipedia ist Permakultur ein Konzept, das auf die Schaffung von dauerhaft funktionierenden nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen zielt.
Vereinfacht gesagt, ein Garten der sich selber pflegt.

Da ich bei meinem Traumhaus sowieso ein Grundstück benötige, welches mindestens 14.000 Quadratmeter betragen muss, warum dann nicht einen Permakulturgarten in verschiedene Zonen untergliedert. Mit einem kleinen Wald für die Holzproduktion. (Ich möchte im Wohnbereich einen Raketenofen mit angegliederter Sitzfläche und in der Außenküche einen Raketenofen zum Kochen und Backen bauen) Mit Obstbäumen und Büschen und dem Anbau von den verschiedensten Gemüsesorten, Kräuter und Heilpflanzen und Blumen.
Ich möchte einen Bereich, in dem Hühner gehalten werden und denke auch darüber nach mir die Fähigkeiten für einen eigenen Bienenstock anzueignen. Hierzu habe ich gerade gefunden, das es eigene kostenlose Kurse vom Staat gibt.

In einfachen Worten ist Permakultur die einzige logische Weiterführung meines Hauskonzeptes, weil es auch hier um den bewussten, behutsamen und weit-blickenden Umgang mit der Erde und den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen ist.

Was für ein phantastischer Traum, irgendwann im eigenen sich selbst versorgenden Häuschen zu wohnen und dort das eigene Obst und Gemüse anzubauen. Im Kreislauf der Natur und nicht gegen sie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.