Bereits vor dem Bau schwirren mir viele Fragen durch den Kopf, welche ich in diesem Beitrag nach und nach beantworten möchte.
So stellt sich mir als allererstes die Frage,

Brauche ich eine Baugenehmigung?

Was genau ist ein Gebäude, für welches ich eine Genehmigung benötige.
Wie komme ich da drauf? Nun wenn ich Erde von einer zur anderen Seite eines Grundstückes bewege, brauche ich keine Genehmigung. Wenn ich diese nun in Säcken auf der anderen Seite stapel, ist es dann notwendig eine Genehmigung zu haben?
Leider haben meine Recherchen hier ergeben, das ich auf Mallorca doch eine Genehmigung brauche. Und noch viel schlimmer, hier braucht man auf dem Land ein Grundstück von mindestens 14.000 Quadratmetern, damit man überhaupt bauen darf.

Warum ein Sandsackhaus?

Warum habe ich mich für diese Bauart entschieden? Nun als erstes gefällt mir der Gedanke, das ich alles mit meinen eigenen Händen (und den meiner Familie) selber machen kann. Ich finde die Idee dahinter, fast komplett „Müllfrei“ zu bauen einfach faszinierend. Noch dazu sind diese Gebäude mit ihren Kuppeln komplett Erdbebensicher (ja Mallorca ist Erdbebenzone!), sie sind sturmfest, sicher bei Überflutungen und sehr gut isoliert, sprich im Sommer bleibt die Hitze draußen, im Winter die Kälte. Man braucht keine aufwendige Dachkonstruktion. Und die Materialien für den Bau bestehen aus Erde (eventuell etwas Kalk oder Sand beigemischt), Stacheldraht (welcher zwischen jeder neuen Schicht Sandsäcke aufgelegt wird, um ein Verrutschen zu verhindern) und die Säcke, welche aus Hanf oder Polypropylen bestehen. Ich denke sauberer kann man nicht bauen. Ausserdem gefällt mir die Idee runde Elemente zu haben und auch diese Kuppeln lösen bei mir ein wohliges Behagen aus.

Wie muss die ideale Erde aussehen?

Welche Zusammensetzung ist ideal? Wie teste ich diese am einfachsten vor dem Grundstückskauf?

 

Warum kein reines Earthship?

So interessant ich die Geschichte der Earthships rund um den „Erfinder“ Michael Reynolds finde. Ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden „Müll“ einfach einzubuddeln. Die reinen Earthships werden aus mit Erde gefüllten Autoreifen gebaut, welche als Wände übereinander geschichtet werden. Sicher ist es nicht nur schwierig, an ausreichend Reifen zu kommen und die Beschaffung mit entsprechendem Aufwand und Energie verbunden. Mir behagt die Idee, die Erde zu nehmen, die es hier mehr als ausreichend sowieso gibt einfach mehr.
Was so ein Earthship ist, kann man hier sehen.

Allerdings gefällt mir die Idee des autarken Heimes, wie Michael Reynolds es perfektioniert hat. Unabhängig von Strompreisen und Anbietern sowie rund ums Jahr in der Lage, sich mit seinem eigenen Gemüse und Obst zu versorgen, das ist eine echt bahnbrechende Idee.

One thought on “Fragen vor dem Bau”

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